{"id":879,"date":"2018-05-25T17:25:57","date_gmt":"2018-05-25T15:25:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.luo-darmstadt.de\/schreibkunst\/?p=879"},"modified":"2018-05-25T17:25:57","modified_gmt":"2018-05-25T15:25:57","slug":"morgen-wird-alles-wieder-besser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.luo-darmstadt.de\/schreibkunst\/morgen-wird-alles-wieder-besser\/","title":{"rendered":"Morgen wird alles wieder besser"},"content":{"rendered":"<p>Wir schreiben das Jahr 2049.In den letzten zehn Jahren wurde die Erde von Katastrophen heimgesucht und es gibt immer mehr Menschen, die wegen Krieg, D\u00fcrren, Fluten und dergleichen in schrecklicher Not sind. Morgen wird eine wichtige wissenschaftliche Konferenz zur L\u00f6sung dieser Probleme in Berlin stattfinden, die gro\u00dfe Auswirkungen auf die Entwicklung der Menschheit haben k\u00f6nnte. Aus jedem Land werden die genialsten Wissenschaftler erscheinen. Ihr Ziel wird es sein durch Zusammenarbeit neue Ideen und Forschungserkenntnisse zur Bek\u00e4mpfung der Krisen zu sammeln. Mit dabei ist auch eine sehr junge Forscherin, Dr. Marina Schall.<\/p>\n<p>Marina Schall ist eine sehr engagierte Wissenschaftlerin und ist daher eine der Personen die Deutschland bei der Konferenz repr\u00e4sentieren darf. Sie zeigte schon in ihrer Jugend gro\u00dfes Interesse an komplizierten Erfindungen aller Art und fiel immer durch gro\u00dfen Ideenreichtum auf.  Sie wurde sehr erfolgreich. Vor einigen Jahren war ihr der Durchbruch gelungen, als sie mit ein paar anderen Wissenschaftlern aus anderen L\u00e4ndern einen Teleporter erfand. Er wird nun an katastrophengef\u00e4hrdeten Orten eingesetzt um Menschen bei Gefahr in Sicherheit zu bringen.<\/p>\n<p>An dem Tag vor der Konferenz  reiste Marina nach Berlin. Sie war m\u00fcde von ihren Forschungen, die sie teilweise tagelang wach gehalten hatten. Entt\u00e4uscht musste sie am Ende jedoch registrieren, dass all dies nichts n\u00fctzte. Es war als fehlte der Wissenschaft ein kleiner Teil ohne den sie nicht vorankommen konnte. Es frustrierte sie \u00fcber alle Ma\u00dfen.<\/p>\n<p>Es war tiefe Nacht, ungef\u00e4hr zwei Uhr, als sie durch einen einsamen Park zu ihrem Hotel gehen wollte, als etwas Seltsames passierte. Langsam sah sie ein blendendes, grelles Licht die Wolken am Himmel erleuchten. Alle ihre Instinkte rieten ihr wegzulaufen, sich zu verstecken oder Hilfe zu holen. Doch ihr neugieriger Forschergeist \u00fcbernahm die F\u00fchrung, sodass sie unsicher zitternd stehen blieb. Das Licht wurde gr\u00f6\u00dfer und nun erkannte sie eine runde Form. Daraufhin sah sie schnell blinkende gelbe und rote L\u00e4mpchen an den Seiten des jetzt riesenhaften Luftgef\u00e4hrtes blinken. Erstaunt erkannte sie was sie da beobachtete. Bei fr\u00fcheren Expeditionen hatten sie schon genug finden k\u00f6nnen um sich ein klares Bild davon zumachen. Jedoch \u00fcbertraf das echte Transportmittel alle ihre Vorstellungen. Denn dieses wundersame Gef\u00e4hrt schien ein Ufo zu sein!<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich erschauderte sie und f\u00fchlte kurz darauf eine tiefe Schw\u00e4rze in sich aufsteigen. Sie lie\u00df ihre Tasche fallen, schwankte und fiel um. Das Letzte was sie sp\u00fcrte waren H\u00e4nde, die sie in Richtung des Ufos trugen. Dann tauchte sie in eine tiefe Dunkelheit ein.<\/p>\n<p>Marina schlug die Augen auf. Sie f\u00fchlte sich sehr wohl, g\u00e4hnte und fragte sich verwundert, was mit ihr geschehen war.Pl\u00f6tzlich st\u00fcrmten alle Ereignisse des Abends auf sie ein. Ruckartig setzte sie sich auf und sah sich um. Sie lag auf einem beigefarbenen Sofa in einem karg eingerichteten Raum, in der nur noch eine kleine Kommode und ein Tisch mit St\u00fchlen waren. Sie stand auf und ging auf eine niedrige T\u00fcr zu, hinter der sich ein kleines, bequem eingerichtetes Badezimmer befand. Als N\u00e4chstes kam sie an ein gro\u00dfes Fenster, das durch hellgr\u00fcne Vorh\u00e4nge verborgen war. Sie riss ihn zur Seite und blickte verbl\u00fcfft auf die Landschaft, die sich ihr bot: Eine gr\u00fcne Wiese erstreckte sich vor ihr und nur vereinzelt waren merkw\u00fcrdig geformte silberne H\u00e4user zu sehen. Dahinter bemerkte sie einen Wald mit Baumarten, die sie noch nie zuvor gesehen hatte. Au\u00dferdem glaubte sie den Blick auf einen Bach erhaschen zu k\u00f6nnen. Geschockt fragte sie sich, wo sie wohl sei und warum man sie entf\u00fchrt hatte. War sie auf einem anderen Planeten? Wer waren die Entf\u00fchrer? Wollten sie ihr B\u00f6ses? ,,Nein!\u00b4\u00b4 ,beruhigte sie sich, ,,wenn sie mir irgendetwas h\u00e4tten antun wollen, dann h\u00e4tten sie das gleich gemacht und nicht am n\u00e4chsten Tag.\u00b4\u00b4 Als sie sich umdrehte, wurde sie jedoch wieder  erschreckt. Vor ihr lag pl\u00f6tzlich ein \u00fcppiges Fr\u00fchst\u00fcck auf dem Tisch. Sie war sich ganz sicher, niemanden geh\u00f6rt oder gesehen zu haben. Wie war so etwas m\u00f6glich? Verwirrt inspizierte sie das Mahl. Sie kannte die Speisen. Nur einige dreieckige bunte Fr\u00fcchte hatte sie noch nie gesehen. Marina sp\u00fcrte einen stechenden Hunger, sie hatte seit dem letzten Morgen nichts mehr gegessen. Also entschloss sie sich das Fr\u00fchst\u00fcck anzur\u00fchren.<\/p>\n<p>Nachdem sie den schlimmsten Hunger beseitigt hatte, ging sie vorsichtig auf die letzte T\u00fcr, die sie noch nicht inspiziert hatte, zu. Diese T\u00fcr musste theoretisch hinausf\u00fchren. Mit der Erwartung, dass sie geschlossen sein w\u00fcrde, dr\u00fcckte sie beherzt auf die Klinke. Zu ihrer \u00dcberraschung \u00f6ffnete sich die T\u00fcr lautlos. Gespannt und ein bisschen \u00e4ngstlich lugte sie durch einen schmalen Spalt heraus auf ein ger\u00e4umiges Zimmer, das wie eine Stube eingerichtet war. Auf einer Couch sa\u00dfen eine Frau, deren Aussehen ihr irgendwie bekannt vorkam, und ein Mann und unterhielten sich. \u00dcber was, konnte Marina allerdings nicht verstehen, denn sobald sie sie gesehen hatte, verstummten die beiden und sahen auf als h\u00e4tten sie ihre Blicke gesp\u00fcrt.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Moment war Marina unsicher, was sie tun sollte. Doch dann f\u00fchlte sie hei\u00dfe Wellen der Wut durch sie hindurch str\u00f6men. Diese Empfindung gab ihr allen Mut den sie brauchte. Sich m\u00fchsam kontrollierend trat sie auf die beiden Personen zu, die gerade Luft holten um etwas zu sagen, doch Marina fing sofort an, mit vor Wut unterdr\u00fcckter Stimme, zu sprechen: ,,Ich m\u00f6chte sofort wissen, was hier los ist. Wie kommen Sie dazu, mich zu entf\u00fchren? Was wollen Sie von mir?\u00b4\u00b4 Mit schriller Stimme, in die sich leise Verzweiflung schlich, erg\u00e4nzte sie: ,,Ich verlange, dass Sie mich wieder freilassen und mir erkl\u00e4ren, was das hier soll!\u00b4\u00b4 Die Frau trat einen Schritt auf sie zu und machte eine beruhigende Geste, doch Marina wich zur\u00fcck. Was erwarteten diese Leute? Dass sie mit ihnen an den Tisch gehen und Kaffee trinken w\u00fcrde? Schaudernd dachte sie an das Gef\u00e4hrt, dass vermeintlich ein Ufo gewesen war. Wenn dem so war, hatte sie es hier vielleicht mit Au\u00dferirdischen zu tun. Nun sprach der Mann zu ihr: ,,Bitte, lassen Sie es uns erkl\u00e4ren. Wir bedauern die unbequemen und erschreckenden Umst\u00e4nde mit denen Sie hierher gebracht wurden. Wenn Sie uns aber zuh\u00f6ren w\u00fcrden, k\u00f6nnten wir Ihnen f\u00fcr alles unsere Gr\u00fcnde erkl\u00e4ren, Dr. Schall. Lassen Sie mich Ihnen bitte zuerst ein paar Fragen stellen. Sie sind doch zu diese Konferenz gegen Krisen in Berlin eingeladen worden, oder? Und -\u00b4\u00b4 ,,Wie kommen Sie dazu mir Fragen zu stellen? Und ja, ich war zu der Konferenz eingeladen, bis Sie daf\u00fcr sorgten, dass ich sie verpasste! So, jetzt bin ich dran. Woher kennen Sie meinen Namen? Wo bin ich hier? Wer sind Sie? Warum haben Sie mich hierher gebracht und wann lassen Sie mich endlich gehen? Was wollen Sie von mir? Wieso habe ich ein Ufo gesehen? Sind wir auf einem anderen Planeten? Ist Ihnen -\u00b4\u00b4 ,,Warten Sie\u00b4\u00b4 ,mischte sich nun die Frau in unser Gespr\u00e4ch ein, ,,wir erz\u00e4hlen Ihnen jetzt alles. Bitte setzen Sie sich.\u00b4\u00b4 Sie wies auf einen Stuhl und setzte sich mir gegen\u00fcber. ,,Okay, mein Name ist Kim Wolkner und das ist mein Arbeitskollege Theodor Silb. Wir arbeiten bei der internationalen Raum-Zeit-Zentrale als Forscher zum Thema Wissenschaft der Vergangenheit. Wir besch\u00e4ftigen uns damit, dass die Zeit nicht verr\u00fcckt, sodass alles seinen Lauf nimmt. Und bevor Sie fragen, dieses ,,Ufo\u00b4\u00b4 nennen wir ,,Zeittransfermaschine 3080\u00b4\u00b4. Denn das ist dass Jahr indem wir uns befinden, Jahr 3080. Frau Schall, sie befinden sich immer noch auf der Erde, nur 131 Jahre sp\u00e4ter.\u00b4\u00b4,,Aber wie ist das m\u00f6glich? Ich brauche Beweise!\u00b4\u00b4 unterbrach Marina sie interessiert, aber ungl\u00e4ubig. ,,Reicht Ihnen die Maschine, die sie sahen denn nicht? Au\u00dferdem werden wir Ihnen sp\u00e4ter viel mehr zeigen.\u00b4\u00b4 ,,Wir glauben, dass die Ufos von Au\u00dferirdischen sind\u00b4\u00b4,erkl\u00e4rte Marina nun nachdenklich, ,,Wieso haben Sie sich uns dann nicht offenbart. Ich bin mir sicher, Sie k\u00f6nnten uns sehr viel unterst\u00fctzen.\u00b4\u00b4 Nun nahm Herr Silb wieder das Gespr\u00e4ch auf: ,,Wir konnten uns Ihnen nicht offenbaren, da davon nichts in unserer Geschichte verzeichnet ist.\u00b4\u00b4 ,,Ich verstehe. Es k\u00f6nnte gro\u00dfe Auswirkungen auf die Zukunft bzw. Ihre Gegenwart haben, nicht wahr?\u00b4\u00b4 ,,Genau! Und das bringt uns auf den Grund, weshalb wir Sie hierher gebracht haben.Sie m\u00fcssen der Menschheit helfen. Wir beobachten euch und wissen das ihr viele ungel\u00f6ste Probleme in Wissenschafts- und Krisenbereichen habt. Deshalb m\u00f6chten wir dir das hier mitgeben.\u00b4\u00b4 Mit diesen Worten nahm er ein kleines K\u00e4stchen heraus und \u00fcberreichte es Marina. Die betrachtete es interessiert und fragte danach mit schmalen Augen:,,Was ist das? Ich kenne diese Chemikalie in der Box nicht.\u00b4\u00b4 Frau Wolkner nickte: ,,Das sollten Sie auch nicht. Stellen Sie keine Fragen mehr dar\u00fcber, wir d\u00fcrfen Ihnen nur sagen, dass sie beim Erforschen alles Notwendige erfahren werden um viele Probleme zu l\u00f6sen. Weswegen denken Sie, sieht es bei uns so friedlich aus?\u00b4\u00b4 Marina sp\u00fcrte Freude, aber auch die Last der Verantwortung in sich. Sie hatte so viel geforscht, ohne ein Ergebnis, dass sie beinahe aufgegeben h\u00e4tte. Und nun sa\u00df sie hier in der Zukunft und hielt in ihren Armen wahrscheinlich die Rettung der Menschheit. Ehrfurchtsvoll und mit einem Schimmern ihres alten Forschergeists in den Augen antwortete sie: ,,Ich verspreche es sicher zu dem Kongress zu nehmen.\u00b4\u00b4 Denn eines war ihr klar: Mit einer Zeitmaschine w\u00fcrde sie in jedem Fall rechtzeitig ankommen. ,,Okay\u00b4\u00b4, meinte Herr Silb,\"dann sollten wir uns nun auf den Weg zum Flugplatz machen. Wir haben uns extra diese H\u00fctte ausgesucht um Ihnen alles zu erz\u00e4hlen. Diese Mission ist zwar geheim, aber wir wollten trotzdem sichergehen, dass Sie nicht pl\u00f6tzlich einen Journalisten unter Ihrem Fenster treffen, der ganz wild darauf ist einen Menschen aus der Vergangenheit zu filmen. Ich sehe Sie haben schon alle Ihre Sachen bei sich, wir sind auch schon bereit. Wir nehmen den Teleporter.\u00b4\u00b4 Erstaunt sah Marina ihn an. ,,Ihr benutzt ihn immer noch?\u00b4\u00b4 ,,Nat\u00fcrlich wurde das Modell schon tausendfach ausgebessert, aber Ihre Erfindung hat sich als sehr n\u00fctzlich erwiesen.\u00b4\u00b4 ,erz\u00e4hlte er augenzwinkernd <\/p>\n<p>Der Teleporter befand sich in einem kleinen Raum. Marina bemerkte sofort hier und da kleine Ver\u00e4nderungen. Nach der angenehmen Fahrt schlug sie die Augen auf und befand sich in einer riesigen Halle. Blinzelnd sah sie neben sich ihre Begleiter stehen. Vor ihnen ragte das gleiche Fahrzeug auf, welches sie schon als Ufo betrachtet hatte. Der Mann wollte gerade einsteigen, da sagte Frau Wolkner zu ihm:,,Ich bespreche es jetzt mit ihr, ok?\u00b4\u00b4 Herr Silb nickte und Marina fragte sich nur, was nun schon wieder Neues passieren w\u00fcrde. Die Frau f\u00fchrte sie wortlos in einen benachbarten Flur, wobei Marina pl\u00f6tzlich wieder den Eindruck bekam,sie m\u00fcsste sie kennen, und schritt dann mit ihr zu einem Fenster. ,,Ich finde Sie haben es verdient das hier vor Ihrer Abreise zu sehen. Machen Sie sich nicht so viele Sorgen um die Erde, Frau Schall, es wird alles gut.\u00b4\u00b4 Und als Marina diese Worte h\u00f6rte und gleichzeitig die Stadt sah, die sich vor ihr erstreckte, wusste sie das die Frau aus der Zukunft Recht hatte.<\/p>\n<p>Am fernen Horizont, der nun schon untergehenden Sonne, sah sie den Wald von der anderen Seite mit dem Bach im roten Licht aufleuchten. Davor erkannte sie die Umrisse einer riesigen Stadt mit den sch\u00f6nsten, kreativsten und modernsten Geb\u00e4uden, die sie je gesehen hatte. Staunend sah sie am Himmel riesige V\u00f6gel fliegen und erkannte mitten in der Gro\u00dfstadt eine gro\u00dfe gr\u00fcne Fl\u00e4che in deren Mitte ein geheimnisvoll silbrig-blauer See funkelte. Sie entdeckte keine Fabriken und fragte sich neugierig was die Zukunft wohl f\u00fcr Erfindungen bereithielt.<\/p>\n<p>Eine Stimme riss Marina aus ihrem Tagtraum. Frau Wolkner fuhr mit ernster Stimme fort:,,Es gibt noch etwas Wichtiges was Sie unbedingt auf der Erde beachten m\u00fcssen. Sie d\u00fcrfen niemandem von der Zukunft erz\u00e4hlen. Denken Sie sich eine Geschichte aus, wie Sie zu der Chemikalie gekommen sind. Sonst \u00e4ndert sich der Verlauf der Geschichte. Denken Sie bitte unbedingt daran! Sonst finden wir Sie vielleicht zu einer anderen Uhrzeit oder \u00fcberhaupt nicht und unser ganzes Gespr\u00e4ch ver\u00e4ndert sich!\u00b4\u00b4 ,,Nat\u00fcrlich, ich werde daran denken\u00b4\u00b4 ,versprach Marina. Nachdem sie noch einen letzten, sehns\u00fcchtigen Blick in Richtung friedliche Stadt geworfen hatte, ging sie zur\u00fcck zur Zeittransfermaschine 3080. Dort verabschiedete sie sich von ihren beiden Begleitern, denn die Maschine w\u00fcrde automatisch fliegen. Leise fl\u00fcsterte die Frau ihr noch freundschaftlich ins Ohr: ,,Sei nicht traurig, dass du diese Welt verlassen musst. Du hast eine viel wichtigere Aufgabe als wir anderen zusammen. Irgendwann werden auch deine Nachfahren in einer Welt aus weniger Katastrophen und Krisen aufwachsen.\u00b4\u00b4Bei diesen Worten sah sie Marina liebevoll an, als w\u00fcrde  dahinter mehr stecken, als die Forscherin wusste. ,,Und denk immer daran, wenn du das hier vermisst: Morgen wird alles wieder besser.\u00b4\u00b4<\/p>\n<p>Und mit diesen Worten im Kopf stieg Marina Schall in die Maschine und reiste in ihr normales Leben zur\u00fcck. Sie stieg aus dem Gef\u00e4hrt und sah ihm nach wie es langsam in der Dunkelheit verschwand. Dann sah sie auf die Uhr. Sie musste sich beeilen, wenn sie vor dem Kongress noch etwas Schlaf nachholen wollte. Gl\u00fccklich und gespannt auf den n\u00e4chsten Tag, dachte Marina: ,,Frau Wolkner hatte wirklich Recht, morgen wird alles wieder besser.\u00b4\u00b4<\/p>\n<p>\u00a92018 SchreibKunst-Blog\/ Sophia B\u00f6cker (7b)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir schreiben das Jahr 2049.In den letzten zehn Jahren wurde die Erde von Katastrophen heimgesucht und es gibt immer mehr Menschen, die wegen Krieg, D\u00fcrren, Fluten und dergleichen in schrecklicher Not sind. Morgen wird eine wichtige wissenschaftliche Konferenz zur L\u00f6sung dieser Probleme in Berlin stattfinden, die gro\u00dfe Auswirkungen auf die Entwicklung der Menschheit haben k\u00f6nnte. <a href=\"https:\/\/www.luo-darmstadt.de\/schreibkunst\/morgen-wird-alles-wieder-besser\/\" class=\"more-link\">...weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\"> \"Morgen wird alles wieder besser\"<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"aside","meta":{"footnotes":""},"categories":[43,42],"tags":[46,76,7,66,53,23,45,64,75,74],"class_list":{"0":"post-879","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-aside","6":"category-43","7":"category-luo-literaturpreis","8":"tag-46","9":"tag-7b","10":"tag-geschichte","11":"tag-jahrgaenge-7-9","12":"tag-klasse-7-9","13":"tag-literaturwettbewerb","14":"tag-luo-literaturpreis","15":"tag-morgen","16":"tag-morgen-wird-alles-wieder-besser","17":"tag-sophia-boecker","18":"post_format-post-format-aside","19":"h-entry","20":"hentry","21":"h-as-note"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.luo-darmstadt.de\/schreibkunst\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/879","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.luo-darmstadt.de\/schreibkunst\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.luo-darmstadt.de\/schreibkunst\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.luo-darmstadt.de\/schreibkunst\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.luo-darmstadt.de\/schreibkunst\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=879"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.luo-darmstadt.de\/schreibkunst\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/879\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":882,"href":"https:\/\/www.luo-darmstadt.de\/schreibkunst\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/879\/revisions\/882"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.luo-darmstadt.de\/schreibkunst\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=879"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.luo-darmstadt.de\/schreibkunst\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=879"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.luo-darmstadt.de\/schreibkunst\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=879"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}