{"id":1909,"date":"2021-06-04T11:22:51","date_gmt":"2021-06-04T09:22:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.luo-darmstadt.de\/schreibkunst\/?p=1909"},"modified":"2022-10-03T13:36:42","modified_gmt":"2022-10-03T11:36:42","slug":"ella-ziegert-von-den-glaesernen-mauern-der-existenz-3-platz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.luo-darmstadt.de\/schreibkunst\/ella-ziegert-von-den-glaesernen-mauern-der-existenz-3-platz\/","title":{"rendered":"Ella Ziegert: Von den gl\u00e4sernen Mauern der Existenz \u2013 3. Platz"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong>Von den gl\u00e4sernen Mauern der Existenz\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Wie Mauern aus Glas. Wie durch einen Schleier nehme ich die Welt um mich herum wahr. Ich bin nicht lebendig. Doch ich geh\u00f6re auch nicht zu den Toten. Mein Herz schl\u00e4gt gegen meinen Brustkorb; in meinem K\u00f6rper.\u00a0In einer H\u00fclle, die nach au\u00dfen hin versucht, es allen und jedem recht zu machen. Einer leeren H\u00fclle, die gelernt hat, selbst zu handeln.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Blicke ich in den Spiegel, l\u00e4chelt sie mich an. H\u00f6re ich einen Witz, lacht sie. Sehe ich etwas Unglaubliches, staunt sie. Schaltet jemand Musik ein, entspannt sie sich. Doch das bin nicht ich. All die Gef\u00fchle erreichen nicht mein Inneres. Sie schwimmen auf einer Oberfl\u00e4che, die widerspiegelt,\u00a0<\/span><span data-contrast=\"none\">was andere in ihr sehen wollen.<\/span><span data-contrast=\"none\">\u00a0<\/span><span data-contrast=\"none\">Einer Oberfl\u00e4che, die \u00fcber all die Jahre alles, was sie gesehen hat, aufgesogen hat, um es im richtigen Moment wieder freizulassen.\u00a0Um sich ihrer Umgebung anzupassen.\u00a0Und um all den Erwartungen\u00a0gerecht zu werden, die wie Steine in ihr versinken und sich zu einem gro\u00dfen Klumpen ansammeln.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Jener\u00a0Klumpen scheint mein Handeln zu bestimmen;\u00a0meine Pers\u00f6nlichkeit und mein Aussehen wandelbar wie die Haut eines Cham\u00e4leons zu machen.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Wie eine Decke \u00fcberzieht mich die Angst, nicht akzeptiert zu werden. Wie eine Decke, die jeden Versuch meines Inneren, es selbst zu sein, erstickt. Aber auch wie eine L\u00f6schdecke, die das brennende Feuer der\u00a0Entmutigung\u00a0verhindert,\u00a0das,\u00a0wenn es\u00a0in\u00a0einem\u00a0erst entflammt\u00a0ist, nicht aufh\u00f6ren will zu brennen. Mein K\u00f6rper kommt mir vor wie ein Schutzmechanismus. Die Eisschicht, die mein Inneres und all die Emotionen umgibt, soll\u00a0diese\u00a0nicht v\u00f6llig ausschalten, sondern lediglich sch\u00fctzen. Sch\u00fctzen vor der Verbitterung, dem Schmerz, den die Welt f\u00fcr alle, die sich nicht dagegen zu wehren wissen, bereith\u00e4lt. Dem Schmerz, der existiert, wie Freude und Gl\u00fcck existieren. Wie er immer existieren wird, da das eine nicht ohne das andere vorhanden sein kann. Wie die Nacht nicht ohne den Tag, wie Dunkelheit nicht ohne Licht da ist. Kennen wir das eine nicht, k\u00f6nnen wir das andere nicht missen. Doch haben wir erst beide Seiten kennengelernt, wird es immer eine geben, die wir bevorzugen. Nicht immer k\u00f6nnen wir w\u00e4hlen.\u00a0Ist man erst zu weit\u00a0auf\u00a0die eine Seite\u00a0vorgedrungen, kann es nur allzu schwer werden, wieder zur\u00fcck zu finden. Die meisten von uns pendeln zwischen den Welten\u00a0der Empfindungen\u00a0hin und her. Mal sind sie auf der der Freude, mal auf der der Angst, mal auf der der Wut. Merken sie, warum sie dort sind oder warum sie nicht dort sein sollten, dauert es nicht lange, bis sie sie wieder verlassen. Dann sind Hoffnung und Erkenntnis wie ein Licht, das sie leitet.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Doch ich habe aufgeh\u00f6rt zu pendeln. Mein Inneres ist auf einer Welt\u00a0des Kummers, der Einsamkeit, der Angst, des Schattens und des Gefangenseins geblieben.\u00a0Zu lange\u00a0verweilte\u00a0ich dort.\u00a0Die H\u00fclle meiner selbst ist weitergezogen. Sie wechselt hin und her, zieht mit den anderen mit, tut, als w\u00e4re der Zweck ihres Daseins damit erf\u00fcllt. Als w\u00e4re sie zufrieden damit, immer zu einer neuen Welt zu hetzen. Immer so zu tun, als sei alles in Ordnung;\u00a0als w\u00fcsste sie immer genau, was sie t\u00e4te;\u00a0als w\u00fcrde sie nie Fehler machen;\u00a0als w\u00e4re alles perfekt.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Ist es vielleicht das, was wir m\u00fcssen? M\u00fcssen wir immer perfekt sein? M\u00fcssen wir immer alles richtig machen und muss immer alles in Ordnung sein?\u00a0M\u00fcssen wir wachsen und bl\u00fchen und das, obwohl\u00a0wir doch wie eine Blume sind, der das Wasser entzogen wurde? Der Regen, der\u00a0uns gedeihen l\u00e4sst, bringt wie selbstverst\u00e4ndlich\u00a0all die Finsternis und K\u00e4lte mit sich.\u00a0Stellt\u00a0uns\u00a0immer\u00a0vor die Herausforderung, die am schwersten zu \u00fcberwinden\u00a0ist, uns aber am meisten wachsen l\u00e4sst.\u00a0Die Art von Regen, die in die Haut einzudringen scheint, um dort ihre unsichtbaren Spuren zu hinterlassen. Spuren, die\u00a0in unserem tiefsten Innern immer ein Zentrum aus\u00a0all den negativen Gef\u00fchlen\u00a0bilden werden,\u00a0die wir versuchen t\u00e4glich auszublenden.\u00a0Die sich gegenseitig n\u00e4hren und anzuschwellen drohen, wie das Meer bei Flut.\u00a0Bei einer\u00a0Flut, die einzig und allein die Ebbe zu stoppen vermag. Die Ebbe, die all die dunklen Gedanken mit sich tr\u00e4gt und ins offene Meer hinaussp\u00fclt, wo sie schlie\u00dflich schwer wie Blei zu Boden sinken\u00a0und dortbleiben,\u00a0bis man sie neu an Land fischt.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Viel zu oft habe ich meine Angelrute\u00a0ausgeworfen;\u00a0habe sie\u00a0wieder\u00a0eingeholt.\u00a0Habe\u00a0Erinnerungen an l\u00e4ngst vergangene Tage hervorgeholt, um nicht zu vergessen. Denn das\u00a0Vergessen\u00a0ist es nicht, was ich will. Ich will mich erinnern k\u00f6nnen, an all die d\u00fcsteren Zeiten.\u00a0Lediglich der Schmerz, den diese Erinnerungen mit sich bringen, soll sich nicht mehr\u00a0wie unl\u00f6sbare Algen\u00a0in meinem Fang verheddern. Es mag sein, dass ich verloren habe. Verloren gegen meine innere Stimme, meine D\u00e4monen.\u00a0Doch ich habe gelernt. Damals wusste ich es noch nicht, doch nun wei\u00df ich, dass alles nur darauf hinausl\u00e4uft\u00a0die eigenen Fehler zu erkennen. Um die eigene Schw\u00e4che und Verletzlichkeit zu wissen, die uns zwar angreifbar, aber lebendig macht. Ich wei\u00df, dass es darum geht, vom Boden aufzustehen, auch wenn eine unsichtbare Last dich zu Boden zu dr\u00fccken scheint.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Manchmal ist es sinnvoll, alte Mauern einzurei\u00dfen, um neue zu bauen; alte B\u00fccher zu schlie\u00dfen, um neue zu beginnen. All die Zeit war ich gefangen.\u00a0Zwar\u00a0konnte\u00a0ich\u00a0mich bewegen und gehen, wohin ich wollte, doch es war, als w\u00e4re\u00a0ich umgeben von\u00a0einer\u00a0Mauer. Einer\u00a0gl\u00e4sernen\u00a0Mauer, durch die ich sehen, aber nicht f\u00fchlen konnte. Die alles von mir abtrennte, was ich brauchte. Nicht die\u00a0\u00fcberlebensnotwendigen Dinge, nicht die materiellen. Die\u00a0lebensnotwendigen,\u00a0die man nicht sehen kann, von denen man aber wei\u00df, dass sie dort sind.\u00a0Die, die einem ein L\u00e4cheln aufs Gesicht zaubern, einen aufgeregten Schluckauf verursachen, die Finger gespannt kribbeln lassen. Die, die\u00a0die\u00a0Zeit stillstehen lassen, sodass der Augenblick, und sei er noch so kurz, nie zu enden scheint.\u00a0Die, die keinen Weg durch das Glas finden k\u00f6nnen.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Rei\u00dfe ich die Mauer ein, kostet dies keine Kraft.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Es kostet unendliche \u00dcberwindung und den Schmerz, den die\u00a0dahinter lauernde\u00a0Leere verursacht. Das Wissen, dass dort nichts ist, was auf einen wartet.\u00a0Nichts bleibt.\u00a0Hinter jeder Ecke, in jedem Winkel wartet nichts als die unendliche Leere.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Es ist ein Neuanfang. Man verabschiedet das Alte, um dem Neuen Platz zu machen, l\u00f6st sich von alten Erinnerungen, um neue Erlebnisse zu solchen zu machen. Alte Wunden werden endg\u00fcltig verschlossen und werden zu Narben, die nur noch zeigen,\u00a0wie viel Schmerz man\u00a0einst\u00a0erlitten hat. Wie viel man ertragen hat, um zu dem zu werden, was man heute ist.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Ein Mensch, der mit sich selbst im Reinen ist, wird nicht so geboren. Er entscheidet selbst, ob und wann es an der Zeit ist, etwas zu \u00e4ndern. Manchmal geschehen jene Ver\u00e4nderungen unbewusst, manchmal ist es ein Kampf. Man l\u00e4sst niemanden etwas\u00a0sp\u00fcren von dem\u00a0Sturm, der in einem tobt. Will nicht als schwach oder \u00e4ngstlich gelten. Will nicht bemitleidet werden. Es soll blo\u00df jemand da sein, der versteht. Der hinter einem steht und auch bleibt, wenn die Sonne mal hinter Wolken verschwindet; wenn es mal regnet und der Schirm nicht aufgeht. Der dich einfach nur wissen l\u00e4sst, dass er da ist. Dass du nicht allein bist, auch wenn du deine Mauer schlie\u00dflich einrei\u00dft. Du baust etwas\u00a0Neues\u00a0und er steht neben dir, um dir \u00fcber die Schulter zu schauen und dich zu motivieren;\u00a0nicht aufzugeben.\u00a0Weiterzumachen, auch wenn Steine in der Erde schlummern, in die du gr\u00e4bst.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Auch heute noch\u00a0bin ich dankbar f\u00fcr diese Zeit, in der mir im Stillen Hoffnung gegeben wurde; in der ich erkannt habe. Sie war das Licht, das mein von ihrer leeren H\u00fclle\u00a0verlassenes Inneres\u00a0befreite.\u00a0Befreite von der Welt, auf der es zur\u00fcckgelassen wurde, weil seine Last zu gro\u00df war. Weil es leichter war, ohne es weiter zu machen;\u00a0ohne das Gewicht,\u00a0die Last meines Inneren,\u00a0das\u00a0die eine H\u00e4lfte der Waage nach unten dr\u00fcckte. Doch fehlte die eine Seite der Waage, gab es gleichzeitig keine Waage mehr, also nichts, was im Gleichgewicht sein k\u00f6nnte. Es herrschte ein stetes Ungleichgewicht, das nichts auszugleichen vermochte.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Nicht umsonst gibt es in M\u00e4rchen immer Gut und B\u00f6se.\u00a0Nur so kommt es zu einem gl\u00fccklichen Ende. Der Drache wird von einem Helden besiegt und die Prinzessin wird gerettet. Im wahren Leben ist alles dieselbe Person. Der Drache schlummert tief in einem, bis er alles zu verschlingen und ins Chaos zu st\u00fcrzen droht. Die Prinzessin steht f\u00fcr das F\u00fcnkchen Hoffnung, das noch in uns steckt, das aber vom Drachen gefangen gehalten und tyrannisiert wird. Der Held kommt und befreit die Hoffnung. Nat\u00fcrlich wird\u00a0hier niemand get\u00f6tet, wie in all den Geschichten,\u00a0doch\u00a0man schlie\u00dft Frieden mit den inneren D\u00e4monen. Man braucht einen Helden, der alles wieder in Ordnung bringt. Und nachdem man vom K\u00f6nig\u00a0geschubst wurde, dem Jemand, der einem den Glauben an sich selbst verleiht, wird man selbst zu diesem Helden. Man zieht aus und befreit sich aus den Klauen der eigenen Person. Zur\u00fcck kommt man ver\u00e4ndert, doch ist man auch weiser geworden.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Ich wei\u00df nun, dass ich selbst bestimme, was andere von und in mir sehen. Ich bin mir im Klaren dar\u00fcber, dass ich ich selbst sein kann. Ich muss nicht allen gefallen, muss es nicht allen recht machen, wird es doch immer Personen geben, die mich nicht so akzeptieren, wie ich bin. Es ist mir m\u00f6glich, meine Emotionen und Gef\u00fchle zu kontrollieren, doch eingesperrt habe ich sie nie wieder. Sie sind ein Teil von mir; sie machen mich aus.\u00a0Ich habe aufgeh\u00f6rt mich aus mir selbst auszusperren.\u00a0Seither hat sich mein Leben um hundertachtzig Grad gedreht. Ich genie\u00dfe jeden einzelnen Tag, als k\u00f6nne es mein Letzter sein.\u00a0Ich finde wieder mehr Zeit f\u00fcr die Personen und Dinge, die ich liebe; mehr Zeit f\u00fcr meine Hobbies. Ich atme freier. Doch ich denke nicht weniger. Ich wei\u00df nun jedoch, wie ich meine Gedanken sanft lenken kann, wie sie nicht mehr v\u00f6llig frei und durcheinander durch meinen Kopf schwirren. Ich habe keine Angst mehr vor ihnen. Sie sind meine treuen Begleiter geworden, die Zusammenh\u00e4nge erkennen und mein Leben kommentieren. Ich habe gelernt, nicht mehr in mein dunkles Loch zu fallen.\u00a0Keinen Teil von mir auf einer der dunklen hoffnungslosen Welten\u00a0zur\u00fcckzulassen.\u00a0Keine Mauern\u00a0mehr\u00a0um mich zu bauen.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"none\">Wie Mauern aus Glas. Der Schleier ist von meinen Augen gefallen.\u00a0Nach langer Zeit bin ich\u00a0wieder\u00a0durch und durch lebendig.\u00a0Die Mauer sperrt mich nicht mehr ein. Sie\u00a0trennt mich lediglich von der Dunkelheit. Ich kann\u00a0die Schatten\u00a0sehen und ihnen\u00a0friedlich zuwinken. Durch meine gl\u00e4serne Mauer.<\/span><span data-ccp-props=\"{}\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von den gl\u00e4sernen Mauern der Existenz\u00a0 \u00a0 Wie Mauern aus Glas. Wie durch einen Schleier nehme ich die Welt um mich herum wahr. Ich bin nicht lebendig. Doch ich geh\u00f6re auch nicht zu den Toten. Mein Herz schl\u00e4gt gegen meinen Brustkorb; in meinem K\u00f6rper.\u00a0In einer H\u00fclle, die nach au\u00dfen hin versucht, es allen und jedem <a href=\"https:\/\/www.luo-darmstadt.de\/schreibkunst\/ella-ziegert-von-den-glaesernen-mauern-der-existenz-3-platz\/\" class=\"more-link\">...weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\"> \"Ella Ziegert: Von den gl\u00e4sernen Mauern der Existenz \u2013 3. 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